Therapeutische Leistungen
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Ambulante und stationäre Operationen
Nach Ausschöpfung aller konservativen Therapieverfahren bleibt die operative Versorgung die einzige Option. Durch die jahrelange Erfahrung als Operateur und Oberarzt im Krankenhaus St. Josef-Stift Sendenhorst kann Dr. Nikolov Sie kompetent beraten und operativ versorgen. Denn die Kunst der erfolgreichen Operation ist nicht nur sie geschickt und komplikationsfrei durchzuführen, sondern auch den richtigen Eingriff zu wählen und sorgfältig im Voraus zu planen.

Die Weiterentwicklung der Operationstechniken und der Narkosemethoden in den letzten Jahren macht es möglich, viele chirurgischen Eingriffe ambulant durchzuführen. Dadurch erspart man sich den unangenehmen Krankenhausaufenthalt.

Es gibt wiederum Operationen, die trotz des medizinischen Fortschritts nur unter stationären Bedingungen, d. h. in einer Klink, durchgeführt werden können. Vor allem wenn man an Nebenerkrankungen leidet, die postoperativ eine intensivmedizinische Überwachung erfordern, oder wenn es um komplexere Eingriffe geht, wie etwa der künstliche Gelenkersatz.

Sowohl die ambulanten als auch die stationären Operationen führt Dr. Nikolov persönlich im Op-Zentrum Vest durch – eine höchstmoderne Praxsiklinik im Herzen von Oer-Erkenschwick. Hier erwartet Sie eine angenehme und ruhige Atmosphäre sowie ein erfahrenes OP- und Anästhesie-Team.

Bei jedem einzelnen Eingriff werden Sie vor, während sowie nach der Operation komplett durch Dr. Nikolov betreut. Das Spektrum der operativen Verfahren umfasst:

Arthroskopien bzw. Gelenkspiegelungen an Schulter, Knie- und Sprunggelenk
Bei der Arthroskopie werden die Gelenke minimalinvasiv unter Einsatz einer Kamera (=Arthroskop) eingesehen und die krankhaften Befunde sofort behandelt.

Kniegelenksarthroskopie (= Kniespiegelung)
Sie ist das häufigste arthroskopische Verfahren. Dabei wird mittels zweier bis dreier 5–10 mm langer Schnitte, die als Kamera- und Arbeitsportale dienen, das Knie dargestellt und anschließend je nach Befund freie Gelenkkörper entfernt, der Knorpel behandelt, eingerissener Meniskus repariert, gewucherte Schleimhaut entfernt, krankhafte Schleimhautfalten reseziert usw.

Schulterarthroskopie (= Schulterspiegelung)
Sie ist das zweithäufigste arthroskopische Verfahren. Standardmäßig wird das Gelenk durch einen kleinen Schnitt von hinten eingesehen. Anschließend werden je nach Befund zusätzliche Zugänge von vorne und seitlich an der Schulter gesetzt. Klassische Indikationen für diese Operation sind entzündete subacromiale Schleimbeutel, Einengung des Schulterdaches, Kalkablagerungen in der Rotatorenmanschette, Schultereckgelenkarthrose, Rotatorenmanschettenruptur etc.

Sprunggelenksarthroskopie (= Sprunggelenkspiegelung)
Durch die Spiegelung des vorderen Teils des oberen Sprunggelenkes können freie Gelenkkörper entfernt, Narben sog. Meniskoide reseziert, Knochenanbauten an der Schienbeinvorderkante, die zu Bewegungseinschränkungen führen, abgetragen sowie die Knorpel behandelt werden. Im hinteren Teil des oberen Sprunggelenkes kann ein schmerzhaftes Os trigonum oder ein dorsaler Fersensporn entfernt werden.

Fußoperationen (Hallux valgus, Großzehegrundgelenksarthrose, Krallen-/Hammerzehen, Sehnenscheidenentzündungen etc.)
Der menschliche Fuß ist ein komplexer Körperteil. Er besteht aus 26 Knochen (plus 2 Sesambeine), 33 Gelenken, 20 Muskeln und über 100 Bändern. In unserem Fuß befinden sich etwa 70.000 Nervenenden. Jeden Tag legen wir ca. 6.000 Schritte zurück; somit umrunden wir in unserem Leben etwa viermal die Welt. Trotzdem achten wir selten auf die Füße – erst wenn Schmerzen auftreten und die alltägliche Mobilität beeinträchtigt wird.
Ob es um Fehlstellungen und Beschwerden in den Kleinzehen, der Großzehe, des Vor-, Mittel- oder Rückfußes geht oder komplexe Deformitäten wie Knick-Senk-, Hohl-Ballen-, Spreiz- oder Sichelfuß bestehen – in unserer Praxis finden Sie eine optimale und auf Ihren Fall abgestimmte Versorgung. Als ausgewiesener Experte der Gesellschaft für Fuß- und Sprunggelenkchirurgie e. V. mit jahrelanger Erfahrung in der Fußchirurgie berät und beantwortet Dr. Nikolov all Ihre Fragen rund um Ihre Fußbeschwerden. Auch für eine Zweitmeinung haben wir stets ein offenes Ohr. Kinder sind bei uns ebenso herzlich willkommen. Häufig sind Sie als Eltern von der Fußstellung ihrer Kinder beunruhigt. Gerne werden auch hier alle Ihre Fragen ausführlich beantwortet und falls notwendig eine passende Therapie eingeleitet.

Operationen an der Hand und am Unterarm (Verengungen der Sehnenscheiden – z. B. springender Finger, Einengungen von Nerven – z. B. Karpaltunnelsyndrom, Sulcus-N.-ulnaris-Syndrom, Überbeine, sog. Ganglion, Daumensattelgelenkarthrose, Fingerpolyarthrose etc.)
Unsere Arme und Hände sind unser Kapital. Es ist kaum möglich, den Alltag zu bewältigen, wenn sie erkrankt sind. Meistens ist eine konservative Behandlung ausreichend. Was passiert aber, wenn sie scheitert oder nicht zufriedenstellend ist? Dann wird die operative Versorgung in Erwägung gezogen. Mit seiner jahrelangen operativen Erfahrung kann Sie Dr. Nikolov in solchen Fällen ausführlich beraten und zusammen mit Ihnen die optimale Versorgung planen.

Gelenkersatzoperationen ( = Endoprothesenimplantation ) – Schulter und Knie:
Bei den Gelenkersatzoperationen wird das durch Krankheit, Unfall oder natürlichen Verschleiß fortgeschritten zerstörte Gelenk mittels Implantat (=Endoprothese) komplett oder anteilig ersetzt. Dieses Implantat bzw. Endoprothese verbleibt dauerhaft im Körper und sorgt für eine bessere Mobilität und Lebensqualität. Beinahe jedes Gelenk im menschlichen Körper kann mittels einer Endoprothese ersetzt werden. Der Schwerpunkt der Praxis liegt in der endoprothetischen Versorgung des Schulter- und Kniegelenkes. Bei der Vielzahl von Modellen, Legierungen, Implantationstechniken und Verankerungsmethoden verliert man als Leihe schnell den Überblick. Über die mehrjährige Tätigkeit als Hauptoperateur und Oberarzt im Endoprothetikzentrum St. Josef-Stift Sendenhorst und nicht zuletzt durch den Erwerb der Zusatzbezeichnung „Spezielle Orthopädische Chirurgie“ besitzt Dr. Nikolov die notwendige Expertise, um für Sie bzw. Ihren erkrankten Gelenk die optimale endoprothetische Versorgung zu gewährleisten.
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Nachbehandlung von Operationen
Die kompetente und adäquate Nachsorge jeder Operation ist ein wichtiger Bestandteil des Versorgungskonzepts, um einen dauerhaften Erfolg zu erzielen. Die richtige Nachbehandlung ist nicht immer einfach. Hierbei hilft Ihnen Dr. Nikolov durch seine jahrelange Erfahrung.
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Orthopädisch-rheumatologische Begutachtung
Dr. Nikolov erstellt unabhängige orthopädische sowie orthopädisch-rheumatologische Gutachten zu allen Fragen bezüglich Erkrankungen des Bewegungsapparates.
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Akupunktur
Die Akupunktur ist eine Behandlungsmethode der traditionellen chinesischen Medizin (TCM), die auf der Grundlage beruht, dass die Lebensenergie des Körpers, das sogenannte Qi, auf definierten Längsbahnen, den Meridianen, zirkuliert und so einen steuernden Einfluss auf alle Körperfunktionen hat. Ein gestörter Energiefluss ist für Erkrankungen verantwortlich und wird durch Einbringen von speziellen Nadeln an bestimmten Punkten auf den Meridianen des Körpers reguliert.
Klinische Studien zeigen eine Wirksamkeit der Akupunktur bei durch Kniegelenksarthrose bedingten Schmerzen, bei chronischen tiefen Rückenschmerzen und bei der Vorbeugung von Migräneattacken. Bei den genannten Beschwerden ist die Wirksamkeit von sorgfältig ausgeführter Akupunktur deutlich höher als die einer schulmedizinischen Behandlung.
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Manuelle Medizin/Chirotherapie
Die Manuelle Medizin, auch Chirotherapie genannt, ist eine Methode, schmerzhafte Blockierungen an der Wirbelsäule und Gelenken mittels der Hände eines Therapeuten zu lösen und somit Schmerzfreiheit zu erzielen. Das Lösen der Blockaden kann sowohl mobilisierend als auch manipulativ erfolgen. Bei der mobilisierenden Therapie werden sanfte und wiederholte Dehnungsbewegungen angewendet. Bei der manipulativen Behandlung wiederum wird ein kurzer gezielter Impuls gesetzt, welcher die Schmerzrezeptoren zurücksetzt und dadurch die Muskulatur entspannt, die die Gelenkblockade verursacht hat. Ein „Knacken“ muss dabei nicht unbedingt entstehen!
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Gelenkinjektionen
Im Rahmen der orthopädisch-unfallchirurgischen Behandlung gibt es bei verschiedenen Erkrankungen meist eine Reihe unterschiedlicher Behandlungsmöglichkeiten. Bei bestimmten Gelenkerkrankungen kann es durchaus sinnvoll sein, eine Behandlung mit schmerzstillenden Spritzen in das betroffene Gelenk durchzuführen. Hierdurch kann meist eine sehr schnelle Schmerzreduktion erreicht werden.
Auch bei entzündlichen Gelenkerkrankungen kann eine Injektion in das betroffene Gelenk zur Behandlung sinnvoll sein.
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Neuraltherapie
Bei der Neuraltherapie werden schmerzende Bereiche, sog. Störfelder, mit einem Lokalanästhetikum in der Quaddel-Technik infiltriert und kurzzeitig ausgeschaltet, um den Kreislauf „Schmerz – Verspannung – Minderdurchblutung – Schmerz“ durchzubrechen bzw. aufzuheben und somit Schmerzlinderung zu erreichen.
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Physikalische Therapie
Iontophorese
Bei der Iontophorese können aufgebrachte Medikamente auf der Haut (Salbe, Gel) durch angelegte Elektroden über einen Gleichstrom in die unter der Haut liegenden Weichteile eingebracht werden. Durch diese Behandlung erreicht man eine Schmerzlinderung in schmerzenden Muskel- oder Gelenkbereichen sowie eine Durchblutungsverbesserung des Gewebes und damit Schmerzreduktion. Die Iontophorese findet Anwendung bei Gelenk- und Muskelerkrankungen, aber auch bei Verletzungen.

Nemectrodyn
Anwendung von unterschiedlichen mittelfrequenten Strömen. Diese Interferenzanwendung wird häufig bei Wirbelsäulenerkrankungen, aber auch bei Beschwerden im Schulter-/Nackenbereich angewandt. Bei dieser Anwendung erreicht man durch Auflockerung eine Durchblutungsverbesserung von schmerzenden Muskelbereichen und dadurch eine Beschwerdelinderung.

Transcutane elektrische Nervenstimulation (TENS)
Anwendung von niederfrequenten Wechselströmen. Wird angewendet bei Nervenreizungen und schmerzhaften Muskelverspannungen.

Mikrowelle
Anwendung von hochfrequenten Wechselströmen. 
Kommt zur Anwendung bei lokalen oder großflächigen muskulären Störungen.

Ultraschall
Mechanische Wellen im Ultraschallbereich.
Die Ultraschallbehandlung kommt zur Anwendung bei Sehnen- und Muskelerkrankungen sowie bei Periostosen und Myotendinosen.

Glissonschlinge
Bei der Glissonschlingenbehandlung handelt es sich um eine sanfte Dehnungsbehandlung an der Halswirbelsäule, um schmerzhafte Muskelverspannungen zu lösen und dadurch die Halswirbelsäule beweglicher zu machen und die Beschwerden zu lindern.

Eltrac-Liege
Die Behandlung auf der Eltrac-Liege kommt zur Anwendung bei Bandscheibenvorfällen und hierdurch bedingten Nervenwurzelreizungen, um hier durch sanften mechanischen Zug an der Lendenwirbelsäule eine Druckentlastung an den geschädigten Strukturen zu erreichen. Auch bei einer Arthrose des Hüftgelenkes kann man durch eine sanfte Zugbehandlung eine Druckentlastung in den arthrosegeschädigten Gelenken erreichen.
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Psychosomatische Grundversorgung
Schmerzen am Bewegungsapparat, insbesondere Rückenschmerzen, haben oft eine wesentliche Mitursache im seelischen Bereich. Dies ist den Patienten oft nicht bewusst und es dauert oft sehr lange, bis es erkannt wird. Durch die abgeschlossene Zusatzausbildung der psychosomatischen Grundversorgung kann Herr Dr. Nikolov die richtungsweisenden Signale erkennen, richtig beurteilen und die entscheidenden therapeutischen Schritte einleiten.
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Orthopädietechnische Beratung
Die individuelle Beratung, Verordnung und Anpassung von orthopädischen Hilfsmitteln (wie Bandagen, Orthesen, Korsetts, Kompressionsstrümpfen, Einlagen, Gehhilfen etc.) ist ein wichtiger Bestandteil der erfolgreichen Therapie des erkrankten Bewegungsapparates. In bestimmten Fällen werden auch Orthopädietechniker und Schuhmacher hinzugezogen, um ein gemeinsames Therapiekonzept zu entwickeln.
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Schmerztherapie
Eine spezielle Schmerztherapie kommt bei Patienten mit meist chronischen Schmerzen zur Anwendung. Die Schmerztherapie wird immer multimodal durchgeführt, das heißt, es kommen immer mehrere Behandlungsverfahren zur Anwendung, um den Schmerzkreislauf zu durchbrechen und die chronische Schmerzsituation nach Möglichkeit zu beseitigen.
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Osteoporosebehandlung
Bei Osteoporose, sog. Knochenschwund, handelt es sich um eine chronische Skeletterkrankung, bei der es zu einem fortschreitenden Abbau von Knochensubstanz kommt. Sie betrifft weltweit etwa 8 Millionen Menschen.
Dabei ist ab einem Alter von 50 Jahren jede dritte Frau und jeder fünfte Mann betroffen. Bei dieser Erkrankung kann es zu Knochenbrüchen (vor allem im Bereich der Wirbelsäule und des Schenkelhalses) kommen, ohne dass die Knochen extrem belastet sind. Das Tückische an der Erkrankung ist, dass sie erst durch den Knochenbruch bemerkt wird und die Patienten nur zu 15 % optimal therapiert werden.
Im Alter kommt es normalerweise bei jedem von uns zu einer nicht therapiebedürftigen Verminderung des Kalksalzgehaltes des Knochens. Nimmt diese Verminderung des Knochens jedoch überschießende Ausmaße an, spricht man von einer Osteoporose. Dieser können wir mit wirksamen Medikamenten begegnen. Dadurch kann das Risiko schwerwiegender Folgeerkrankungen verringert werden.
Zur Prophylaxe und Therapie einer Osteoporose sind für Sie besonders wichtig:

  • Körperliche Bewegung (wöchentliche Gymnastik, Spazierengehen und Schwimmen. Diese sind starke Anreize zur Knochenneubildung).
  • Vermeidung eines zu starken Nikotin- und Alkoholkonsums.
  • Leicht verdauliche Ernährung (wenig Fleisch, Kohlehydrate und Salz)
  • Der individuell abgestimmte Einsatz von Medikamenten

Als Grundlage jeder Therapie dienen bei uns die Erfassung Ihres persönlichen Risikoprofils, die Röntgenaufnahme, die Knochendichtemessung an der Wirbelsäule und dem Schenkelhals und Laboruntersuchungen – hier arbeiten wir eng mit der endokrinologischen Gemeinschaftspraxis Dr. Demtröder & Kollegen.